Arno Fischer zum 90. Geburtstag

Kategorien: Fotografie

"Ich komponiere nicht, die Welt an sich ist eine Komposition."
Arno Fischer

Arno Fischer fotografierte Menschen auf Straßen, Plätzen, in Cafés von Berlin bis New York. Er fotografierte sie bei Paraden und Demonstrationen – doch er wählte nicht die Momente des Jubels, des Pathos (sei er nun staatliche verordnet gewesen oder echt). Stets ist es der Moment kurz vor oder kurz nach dem eigentlichen Ereignis. Der Moment, in dem das Individuum noch oder wieder bei sich selbst ist. Mit Bildern Geschichten erzählen, das war sein großes Metier und sein großes Können.
Seine herausragende Arbeitsform war die Reihe. Die Reihe vielleicht noch mehr als die Serie, hatten seine Reihungen doch eher sehr weit übergeordnete Themen und Inhalte. Stets können seine Fotografien ganz einzeln für sich stehen. Zusammen bilden sie Welten aus.
Sie regen zur kontemplativen Anschauung an. Bilden ein gutes Teil des allgemeinen menschlichen Lebens ab. Beleuchten ganz unaufdringlich, ganz im Stillen Fragen unserer Existenz.Fragen zu Jugend und Alter, Liebe und Gleichgültigkeit, Gemeinschaft und - dies vielleicht ganz besonders – Alleinsein.

Auszug aus dem Text „Besser spät als nie
Lesung zu Arno Fischers 90. Geburtstag am 14.4.2017 im Sprechsaal, Berlin

Lorem ipsum

Der Widerspenstigen Nicht-Zähmung: Großbritannien, die EU und der Brexit
Die Geschichte der Beziehung zwischen Großbritannien und der EU erzählt von ausdauerndem Werben und vielfacher Zurückweisung.
Gundermanns Grube: Kumpels, Kunst und Korruption. Zum Film „Gundermann“ von Andreas Dresen.
Gerhard Rüdiger Gundermann, im Westen als der „singende Baggerfahrer“ belächelt und ansonsten eher unbekannt, galt im Osten als das authentische Sprachrohr nicht nur der Kumpels im Revier.
Andrea Künzig: NATURE_up side down
Die international renommierte Fotografin Andrea Künzig ist bekannt durch ihre Arbeiten zu politischen und humanitären Themen.